Gefühlte Preise: Kurzschluss im Marketing-Gehirn

ScienceFiles

Heute bin ich über eine Pressemeldung zum Thema „Neuromarketing“ gestoplert. Neuromarketing ist der neueste Schrei unter Teilen der Marketing-Gemeinde, eine neue Version der Suche nach dem Stein der Weisen, dem, was die KonsumentenWelt im Innersten zusammenhält.

Neuromarketing wäre ohne die neuen bildgebenden Verfahren, die das Gehirn in mehr oder weniger großen Farbflächen darstellen, ohne die älteren Elektroenzephalogramme (EEG) kaum möglich. Und Neuromarketing wäre ohne die angebliche Krise des Homo Oeconomicus nicht denkbar, in die Letzterer als Idealtypus der Ökonomie geraten sein soll, weil Tversky und Kahneman festgestellt haben, dass viele Entscheidungen, die Menschen treffen, nicht mit den Modellannahmen der klassischen Ökonomie in Einklang stehen:

Die klassische Ökonomie basiert auf dem Modell des rationalen Akteurs, der seine Präferenzen kennt, durch seine Handlungen versucht, seinen Nutzen zu maximieren, dabei Alternativen gegeneinander abwägt, über deren Kosten und Nutzen er ebenso vollständig informiert ist wie über ihre Eintrittswahrscheinlichkeiten.

Tversky und Kahneman haben insbesondere gezeigt…

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